Französicher Ahorn (Abies monspessulanum) als Baum und Forstpflanze im Klimawandel


Wuchs und Eigenschaften

Er ist in der Erscheinung unserem Feldahorn sehr ähnlich. Acer monspessulanum erreicht Wuchshöhen zwischen 3 und 10 Metern. Er bildet dabei eine unregelmäßige und sehr sparrige Krone.  Man findet Ihn entweder als Kleinbaum oder Großstrauch.

Das Blatt ist dreilappig geschnitten und bleibt dabei sehr klein. Es erreicht eine Breite von ca. 3 – 5 cm. Die Länge dieses hübschen Blatts liegt bei ca. 3 cm. Ab Herbst erscheint eine wunderschöne Herbstfärbung in tiefstem Gelb mit knalligen orange-farbenen Tönen. Das Blatt tritt massenweise auf und wurde früher gerne als Viehfutter genommen. Daher auch der altdeutsche Name Maßholder.

Bei absoluten Hitzewellen kann das Blatt am Stiel komplett vertrocknen und abfallen. Dies macht dem französischen Ahorn jedoch gar nichts aus. Er treibt danach einfach wieder neu aus.

Die Goldgelben Blüten erscheinen im April. Zudem kommt dieser Ahorn sehr schnell in die Geschlechtsreife. So bilden sich schon ab den ersten 8 bis 12 Jahren die ersten Blüten und Samen. Bei anderen hochwachsenden Ahornarten kann das doppelt so lange dauern. Diese Blüten treten massenhaft in dicken Blütentrauben auf und duften herrlich.

Genauso massenhaft wie die Blüten treten auch die Samen auf. Es handelt sich um kleine geflügelte Nussfrüchte, die auch von Nagetieren gerne angenommen werden. Wenn Sie frisch gesammelt und getrocknet werden, können Sie auch hervorragend zum basteln verwendet werden, denn sie halten sehr lange.

Die Borke ist schuppenartig und rissig, ja fast korkartig, wie beim Feldahorn. Das verleiht ihm ein zusätzliches mediterranes Erscheinungsbild!

 


Hier sieht man die typisch dreigelappten Blätter dieses Ahorns.

Urheber:
Von Der ursprünglich hochladende Benutzer war Michael w in der Wikipedia auf Deutsch - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons mithilfe des CommonsHelper., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11854060

 

Verbreitung

Ursprünglich stammt der französische Ahorn aus dem Mittelmeergebiet. Vor allem in der Gegend um die Stadt Montpellier ist dieser Ahorn sehr beliebt. Daher auch der lateinische Name. Hier fand man ihn besonders oft an alten Burgen und Gemäuern.  So erhielt er auch den Beinamen Burgenahorn.

Von Frankreich aus verbreitete er sich über das gesamte Mittelmeergebiet bis nach Asien. Zudem hat er auch in Deutschland einige Gebiete am Rhein und der Mosel, wo er sich sehr heimisch fühlt.  Hier kommt er sogar in vielen Wäldern vor und vergemeinschaftet sich sehr stark mit der Traubeneiche. Diese Wälder sind legendär und werden von vielen Touristen wegen ihrer atemberaubenden Schönheit und tierischen Vielfalt aufgesucht.

Verwendung

Die französischen Imker lieben diesen Ahorn. Denn er bildet mit dem Laubaustrieb seine goldgelbe Blütenpracht. Diese hält sich über April bis Mai. So haben die Bienen bereits im Frühjahr reichlich Nahrung, denn dieser Ahornpollen ist sehr nahrhaft und wertvoll. Bienen, Hummeln und ausgefallene Wildbienen aller Art werden vom französischen Ahorn magisch angezogen.

Der französische Ahorn ist leider noch nicht sonderlich bekannt in Mitteleuropa. Doch das wird sich in Zukunft ändern, denn fast kein Gehölz bringt so viele positive Eigenschaften für den Klimawandel mit wie dieser kleine Baum.

Er fühlt sich am wohlsten auf kalkhaltigen, trockenen und felsigen Böden. Er liebt die Sonne und gedeiht somit besonders prächtig am Waldrand. Auch in den Städten wird der französische Maßholder gerne verwendet. Hier als industriefester Straßenbaum.

Er bildet sehr flache Wurzeln aus und kann somit auch ganze Hänge schnell und sicher befestigen. So ist er ein Spezialist für trockene und sonnige Hänge. So wird er regional auch als Felsenahorn bezeichnet.

Wie sich gezeigt hat, wächst dieser tolle Ahorn nicht nur in warmen Gefilden, sondern steckt auch Minustemperaturen von bis zu – 20 ° C weg.

Der sparrige Wuchs ist auch unter den Bonsaifreunden sehr beliebt. So lassen sich hier wundervolle Exemplare erziehen. Der langsame Wuchs eignet sich hervorragend dafür. Er sollte dabei aber trotzdem alle drei bis fünf Jahre umgetopft werden mit einem entsprechenden Wurzelrückschnitt.





Ein ganz typisches Bild des französischen Ahorns. Ein absolut malerisches Gehölz mit dem bereits erwähnten mediterranen Flair. Auch als Hausbaum bestens geeignet. Er benötigt fast keine Pflegemaßnahmen und ist absolut dankbar!

Urherber:
By Fritz Geller-Grimm - Own work, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1448294


Widerstandsfähigkeit

Gegen Krankheiten und Schädlinge ist diese Pflanze nahezu immun. Pilze kommen fast gar nicht vor. Läuse und Käfer mögen die harten Blätter nicht und treten daher nur sehr selten auf.  Einzig muss die Staunässe vermieden werden, denn diese verträgt dieser Baum überhaupt nicht. Überhaupt führen nasse Standorte schnell zu Wurzelfäule.

Dieser Baum hat durch seine Einfachheit und Robustheit nicht nur unsere Herzen erobert. Er wird auch von vielen Kommunen als Stadtbaum entdeckt. So wächst er selbst auf den trockensten und verdichteten Böden.

 








Hier sieht man die Blüten besonders gut. Sie beinhalten einen nahrhaften Pollen, der von Bienen und Hummeln aller Arte gerne angenommen wird. Der französische Ahorn ist ein ideales Imkergehölz! Die Blüten duften herrlich süß!

 

Zukunft/Resümee

Beim Thema Bienensterben kann dieser Baum unheimlich punkten, denn Sein Nektar ist eine Nahrungsquelle wenn die meisten anderen Bäume noch ruhen. Dieser reichhaltige Nektar ist die Grundlage für einen exzellenten Frühblütenhonig!

Kurz gesagt! Ein Gehölz für die Zukunft! Ein echtes Klimawandelgehölz.

Sollten Sie Interesse an dieser Pflanze haben, so können Sie diese sehr gerne unter dem nachfolgenden Link bestellen: